Ich sage das als jemand, der seine Kurse jahrelang hauptsächlich auf ChatGPT aufgebaut hat. Nicht weil ChatGPT das beste Tool war. Sondern weil es das war, was meine Kursteilnehmer kannten, wollten und erwartet haben. Wenn jemand zum ersten Mal einen KI-Kurs bucht, kommt er mit einer Vorstellung im Kopf. Also habe ich ChatGPT gezeigt.
Dabei habe ich in jedem Kurs erwähnt, dass ich selbst hauptsächlich mit Claude arbeite, weil es mir bessere Ergebnisse liefert. Ich habe es nur nie wirklich gezeigt. Das ändert sich jetzt.
Die Zahlen, die den Markt gerade aufwecken
Diese Woche hat Ramp seinen März 2026 AI Index veröffentlicht. Die Zahlen sind eindeutig:
Claude ist dabei nicht billiger. Anthropic hat sogar aktuell Kapazitätsprobleme, weil die Nachfrage die Rechenleistung übersteigt. Ein Unternehmen, das mehr kostet, Kunden aktiv abbremst und trotzdem schneller wächst — das sagt etwas aus.
Was sich wirklich verändert hat
Claude war schon immer stärker beim Schreiben und beim komplexen Denken. Das war der Grund, warum ich es seit fast zwei Jahren zu 80 Prozent als erste Wahl nutze. Aber was Anthropic gerade baut, ist eine andere Kategorie.
Mit den neuen Skills und dem Co-Work Feature passiert etwas, das ich noch bei keiner anderen Plattform so gesehen habe: Normale Menschen — keine Programmierer, keine Techniker — können sich ihre eigenen Arbeitsabläufe direkt in Claude bauen. Claude lernt, wie du arbeitest, und wird dabei immer nützlicher. Nicht als generisches Tool, sondern als etwas, das sich anfühlt wie ein Assistent, den man selbst trainiert hat.
„Das ist der Punkt, an dem KI aufhört, interessant zu sein, und anfängt, unverzichtbar zu werden."
Was das für meine Kurse bedeutet
In meinen Kursen werde ich Claude nicht mehr nur erwähnen. Ich führe Claude Sessions ein: themenspezifisch, kursspezifisch, mit echten Workflows aus meiner täglichen Arbeit. Dazu kommt eine längere Power Session, in der ich zeige, wie ich Claude konkret nutze — nicht abstrakt, sondern an den Aufgaben, die für den jeweiligen Kurs relevant sind.
Denn der Markt denkt gerade differenzierter. Meine Kurse sollten das auch tun.
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